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Informationen über das Zebra

Merkmale / Eigenschaften / Steckbrief

In den Steppen und Grassavannen Afrikas gibt es drei unterschiedliche Zebraarten. So unterscheidet sich das stattliche Grevy-Zebra zum Beispiel durch seine enge Streifenzeichnung sowie durch den weißen Bauch von dem eher breitgestreiften Berg-Zebra, während das in Tansania sehr häufig vorkommende Steppenzebra eher variabel gefärbt ist. Wozu die charakteristische Streifenzeichnung eigentlich gut sein soll, darüber streiten sich nach wie vor die Gelehrten.

Steppenzebra
Steppenzebra

Während zum einen eine Tarnfunktion im hohen Gras vermutet wird, vertreten nicht wenige Zoologen die Meinung, dass die Streifung dazu dient, das einzelne Individuum im Herdenverband optisch aufzulösen und somit insbesondere für Raubtiere als Einzeltier unkenntlich zu machen. Zum anderen fällt es der als Malaria-Überträgerin gefürchteten Tsetsefliege sehr viel schwerer, die schwarz-weiß bzw. bräunlich-weiß gestreiften Zebras mit ihren Facettenaugen wahrzunehmen. Vielleicht erleichtern die bei jedem Exemplar ein wenig verschieden angelegten Streifen auch ganz einfach nur die Identifikation innerhalb des Herdenverbandes.


Je nach Art können die gestreiften Wildpferde eine Schulterhöhe von 110 bis 160 cm erreichen. Mit einem Stockmaß von etwa 1,40 Metern sind die Steppenzebras wesentlich kleiner und zierlicher als die Grevy-Zebras. Außerdem verfügen sie über kürzere Beine und kleinere Ohren. Zebras können ein Alter von 20 Jahren erreichen.

Zebra im Ngorongoro Krater
Zebra im Ngorongoro Krater

Nicht selten schließen sich die einzelnen Gruppen anderen Zebraherden oder sogar den Herden anderer Tierarten an. So kann man die gestreiften Wildpferde auch sehr häufig zusammen mit Wasserböcken, Gnus, Impalas oder Topis friedlich grasen sehen.


Ernährung / Nahrung und Verbreitung / Lebensraum

Als Grasfresser durchstreifen die in Tansania beheimateten Steppenzebras in mehr oder weniger großen Herden die Savannen und offenen Wälder. Hierbei wird eine Gruppe von Stuten und Fohlen in der Regel von einem dominanten Hengst bewacht, der die Herde gegen Eindringlinge und Rivalen verteidigt. Die eigentliche Führung einer solchen Herde obliegt jedoch zumeist einer älteren und daher erfahrenen Leitstute.

Zebra in der Serengeti
Zebra in der Serengeti

Fortpflanzung / Paarung

Sind die Stuten rossig, so werden sie von dem Hengst gedeckt. Nach einer Tragzeit von etwa elf Monaten kommen die Fohlen zur Welt. Die neugeborenen Zebras sind bereits nach kurzer Zeit dazu in der Lage zu laufen und somit der Herde zu folgen. Die Jungstuten bleiben im Regelfall ein Leben lang in der Herde ihrer Mutter, die Junghengste werden hingegen spätestens bei Erreichen der Geschlechtsreife im Alter von etwa drei Jahren von dem dominanten Hengst vertrieben.

Zebra mit Jungtier im Ngorongoro Krater
Zebra mit Jungtier im Ngorongoro Krater

Feinde

Obwohl sich die Zebras mit ihren harten Hufen gut zur Wehr setzen können, werden insbesondere Jungtiere nicht selten Opfer von Löwen, Hyänen oder Krokodilen, die die flinken Tiere beim Trinken am Fluss überraschen. Das Höchstalter eines afrikanischen Zebras liegt bei etwa zwanzig Jahren.