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Informationen zum Abstieg vom Gipfel


Das Glücksgefühl auf dem Gipfel

Es gibt kaum ein schöneres Gefühl als nach geglücktem Aufstieg den Sonnenaufgang über den Wolken zu beobachten. Jetzt hat man die Möglichkeit sprichwörtlich Luft zu holen und Fotos von sich am Gipfelkreuz zu machen, die man dann seinen Lieben zuhause stolz präsentieren kann. Jedoch liegt zu diesem Zeitpunkt noch immer ein nicht unerheblicher Weg nach unten vor dem Wanderer.


Abstieg vom Kibo über Lava-Asche
Abstieg vom Kibo über Lava-Asche

Abstieg über Lava-Asche

Der Abstieg sollte keinen Schrecken hervorrufen, denn den schlimmsten Teil hat man ja bereits hinter sich. Dennoch ist der Part des Weges körperlich auch sehr anstrengend. Speziell im Bereich des Gipfels ist am Tag die Lava-Asche nicht mehr gefroren und somit nicht mehr so hart wie es beim Aufstieg der Fall war. Der Abstieg erfolgt also durch einsinkende Lava-Asche, ähnlich wie bei Tiefschnee. Dies kann gerade für die Oberschenkel nach dem anstrengenden Aufstieg noch einmal eine ernste Belastungsprobe sein. Am Basiscamp angekommen, hat man dann die Möglichkeit etwas zu essen und sich auszuruhen bzw. zu schlafen. In der Regel bricht man noch am gleichen Tag wieder auf, um den Abstieg fortzusetzen. Abhängig von der gewählten Route und dem Abstiegstempo kann man 1½ bis 2½ Tage hierfür brauchen, der Standard liegt jedoch bei 1½ Tagen.



Die Rückkehr zum Gate

Am Ende der Tour gelangen die Teilnehmer wieder an eines der Gates. Hier wird den Wanderern bei erfolgreicher Besteigung die "Gipfel-Urkunde" ausgehändigt und es besteht die Möglichkeit die üblichen zusätzlichen Souvenirs zu kaufen.


Trinkgeld

Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten die Teilnehmer auch die Trinkgelder an die Begleitmannschaft des Aufstiegs verteilen. Die Guides, Köche und Träger haben sehr hart gearbeitet und das Trinkgeld wird in den meisten Fällen bereits in die Gesamtentlohnung der Unternehmen mit eingerechnet. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Träger etc. ein geringeres Gehalt bekommen, da das Trinkgeld der Bergsteiger zusätzlich berücksichtigt wird. über Gerechtigkeit dieser Logik lässt sich trefflich streiten, doch ist sie definitiv gängige Praxis. Jetzt stellt sich die Frage, wie viel Trinkgeld gebe ich wem?



Harte Arbeit für die Träger während der Tour
Harte Arbeit für die Träger während der Tour