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Tipps für den Aufstieg

Nach intensiver Vorarbeit steckt der Bergsteiger am Tag des Aufstiegs voller Tatendrang. Am liebsten möchte man den doch so nah scheinenden Berg direkt besteigen. Doch gerade beim Aufstieg müssen wichtige Punkte beachtet werden, um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Besteigung zu schaffen. Es folgen daher wichtige Tipps, die man berücksichtigen sollte.

"Pole, pole"

Diese Floskel, die jeder Bergsteiger schon am Fuße des Kilimandscharos zu hören bekommt, beschreibt trefflich die Strategie der Bergbesteigung (bedeutet: "langsam, langsam"). Es ist äußerst wichtig, dass Sie diese beherzigen. Für eine erfolgreiche Besteigung ist nicht Geschwindigkeit, sondern eine "gezielte Langsamkeit" die bessere Strategie. Der von Ihnen gebuchte Guide ist in der Regel sehr erfahren bei der Besteigung und kann die Teilnehmer bereits nach kurzer Zeit gut einschätzen. Daher sollte man seinen Tipps bzw. Anweisungen Folge leisten, denn er möchte natürlich auch, dass Sie den Gipfel erreichen (und ein gutes Trinkgeld für ihn "rausspringt").


1. Hinweisschild zum Aufstiegsverhalten am Machame Gate
1. Hinweisschild zum Aufstiegsverhalten am Machame Gate

Gerade zu Beginn des Aufstiegs muss sich der Körper erst einmal auf die veränderte Umgebung einstellen. Auch wenn Sie sich dank guter Vorbereitung topfit fühlen, sollten Sie mit langsamem Tempo die wirklich schöne Natur am Fuße des Berges genießen.

"Climb high – sleep low"

Eines der eisernen Gesetze bei Bergbesteigungen ist, dass man dem Körper bei der Höhenanpassung behilflich sein muss. Zum einen durch genügend Wasserzufuhr zum anderen aber auch durch eine passende Besteigungsstrategie. "Climb high, sleep low" bedeutet in diesem Fall, dass man versucht, während des Tages in größere Höhen zu steigen, jedoch gegen Abend dann wieder in niedrigere (im Verhältnis zum Tageshöchststand) Höhen ausweicht. Dies erleichtert dem Körper die Anpassung an die Höhenluft und ermöglicht dem Bergsteiger einen ruhigeren Schlaf.



Zeltcamp am Kilimandscharo
Zeltcamp am Kilimandscharo