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Kilimandscharo - Gletscher Teil 2

Südliches Eisfeld

Das Südliche Eisfeld ist neben dem Nördlichen Eisfeld das größte Gletschergebiet und ähnlich wie dieses beschaffen. Zum Südlichen Eisfeld zählen die Gletscher Rebmann, Decken, Kersten, Heim und Bailetto.


Südliches Eisfeld
Südliches Eisfeld

Östliches Eisfeld und Furtwängler Gletscher

Das Östliche Eisfeld und der Furtwängler Gletscher sind wesentlich kleiner als die beiden erstgenannten Eisfelder. Der Furtwängler Gletscher wurde nach Walter Furtwängler benannt, der als Erster diesen Gletscher per Ski abgefahren ist. Der Gletscher ist zwischen 1979 und 2000 bereits um die Hälfte geschrumpft. Zudem haben Wissenschaftler ein Loch in der Mitte des Gletschereises entdeckt, dass vermuten lässt, dass der Gletscher bald in zwei Teile brechen wird.


Das Östliche Eisfeld ist ein kleines Eisfeld in der Nähe des Reusch Kraters mit ebenso schrumpfenden Eis- und Gletscherwerten.


Furtwängler Gletscher - im Hintergrund das Nördliche Eisfeld
Furtwängler Gletscher - im Hintergrund das Nördliche Eisfeld

12,2 Quadratkilometer Gletscherfläche

Insgesamt verfügt der Kilimandscharo heute noch über drei Eisfelder und 16 Gletschern mit einer derzeitigen Eisfläche von 12,2 Quadratkilometern. Neben den bereits oben Erwähnten gibt es noch den Gletscher Diamond, den Little und Grand Barranco, den Aroow, Uhlig und den Ratzel Gletscher. Trotz dieser doch recht großen Anzahl an Gletschern und Eisflächen werden das Gesamteis und die Gletscherausdehnung immer geringer. Viele Forscher vermuten, dass neben der globalen Erwärmung auch eine "Austrocknung" des Kilimandscharos ein Grund für die Verringerung der Gletscher sein kann. Neben diesem Aspekt absorbiert zusätzlich der dunkle Lavaboden die Sonnstrahlen des Tages und trägt dabei dafür Sorge, dass die Gletscher vom Boden her langsam schmelzen.



Blick auf den Ratzel Gletscher
Blick auf den Ratzel Gletscher